Würde
mehr als nur ein Wort

„Wenn wir mit Menschen über Würde sprechen, werden viele erstmal still. Sie sammeln sich, vielleicht räuspern sie sich. Und dann merken wir, wie ihre Gedanken wandern und sie ihre Gefühle abtasten. Vielleicht haben sie noch nie wirklich über ihre eigene Würde nachgedacht.“
Würde erscheint oft als selbstverständlich, und doch geht ihre Bedeutung weit über das hinaus, was im Alltag sichtbar ist. Sie ist die Grundlage unseres ethischen, rechtlichen und zwischenmenschlichen Zusammenlebens – ein stiller, aber kraftvoller Boden für die Werte, nach denen wir handeln.
Würde als Grundrecht
In den meisten Rechtssystemen gilt Würde als unantastbares Grundrecht. Sie steht am Anfang vieler Verfassungen, ist verankert in der UN-Menschenrechtscharta, der Europäischen Menschenrechtskonvention und schwingt in den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen mit. Würde bildet die Basis für den Schutz individueller Rechte und Freiheiten.
Doch Würde ist mehr als ein rechtlicher Begriff. Sie ist eine persönliche und ethische Verpflichtung, die unser Handeln prägt. Sie fordert Dich auf, jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit zu respektieren – unabhängig von Herkunft, Status oder Fähigkeiten.

„… und dann passiert etwas Magisches:
Worte und Gefühle kommen in Fluss, und plötzlich sprudeln Erkenntnisse, manchmal auch Tränen. Es ist wie ein Fenster, das sich öffnet – für Freude, für Trauer, vor allem aber für die eigene Wertschätzung.“
Reflexionsfragen und Handlungsimpulse
